Zitate über das Schreiben und LesenÜbrigens: weitere Zitate mit Text-Bildern findest du in meinem Text-Weblog >>hier<< >Mach's Maul auf! Tritt fest auf! Hör' bald auf!< Martin Luther
>Sprachkürze gibt Denkweite< Jean Paul > Eine Erzählung hat genau zu sein wie eine militärische Meldung und ein Bankscheck. Die Klarheit und die Kraft der Sprache besteht nicht darin, daß man zu einem Satz nichts mehr hinzufügen kann, sondern darin, daß man aus ihm nichts wegstreichen kann.< Isaak Babel
>Ich bemühe mich konsequent, aus hundert Zeilen zehn zu machen.< Alfred Polgar >Schreiben: Ein Schrei gegen das Verderben! - das ist es genau. Nicht ein Protest - ein Schrei.< Katherine Mansfield
>Wer heute erfolgreich kommunizieren möchte, muss das Gewohnte verlassen.< >Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat.<
>Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.<
>Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich<
>Beim Lesen lässt sich vortrefflich denken.<
>Lesen macht vielseitig, Verhandeln geistesgegenwärtig und Schreiben genau.<
>Das Schreiben löst die Illusion vom individuellen Sein auf, und man wird Teil eines Ganzen. Das liebe ich am Schreiben: Cornelia ist mit einem Mal ganz viele.<
>Man schreibt nicht mehr, man schreibt ab.<
>Ohne zu schreiben, kann man nicht denken; jedenfalls nicht in anspruchsvoller, anschlussfähiger Weise.<
>Hol der Teufel das Briefeschreiben! Wenn wir nur beisamen wären!<
>Lesen ist für mich die vergnüglichste und süßeste Beschäftigung für ungefähr zwei bis sechs Stunden täglich. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt mal Tage ganz ohne Lesen verbracht habe. Beim Lesen habe ich das Gefühl, ich gewinne Zeit, Lebenszeit, Aufmerksamkeit, Konzentration, Anregung, Bilder, Erfahrungen.<
>Schreib ich für den Ruhm, und für die Ewigkeit? Nein, zum Vergnügen meiner Freunde!<
>Schreiben ist immer eine Arbeit an der Sprache.<
>Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben.<
>Wer das Alphabet erschaffen hat, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben.<
>Wer bin ich? Ein Dichter. Was tue ich? Ich schreibe. Und wie lebe ich? Ich lebe.<
>Die meisten Werber, die ich kennengelernt habe, haben noch nie Rilke gelesen, verwechseln Fraunhofer mit einer Kneipe und halten Paganini für ein belegtes Brötchen.<
>Im Augenblick, als die Welt ihren Sinn verlor, entdeckte die Werbung die Heilsbotschaft.<
>Das Schreiben, das Schreiben, // Soll man nicht übertreiben, // Das kostet bloß Papier.<
>Sie kommen jeden Tag und verunstalten unsere Städte. Sie hinterlassen überall ihre idiotischen Schriftzüge. Sie machen aus der Welt einen hässlichen Ort. Wir nennen sie Werbeagenturen und Stadtplaner.<
>Schreibe jeden Satz so, dass man neugierig auf den nächsten wird.<
>Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort.<
>Alt ist das Wort, doch bleibet hoch und wahr der Sinn.<
>Das Wort ist nur der Körper von unsern innern Empfindungen.<
>Es sind nicht Texte, sondern Bilder, die die Wende zum 21. Jahrhundert markieren.<
>Denn eben wo Begriffe fehlen, // Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.<
>Es ist egal, ob ein Kind ein Buch liest, ein Audiobuch hört oder einen Film sieht. Wichtig ist nur, dass Kinder mit Geschichten groß werden.<
>Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und dem Glühwürmchen.<
>Die Schrift ist ein toter Buchstabe, den nur die Einbildungskraft und der Verstand des Lesens beleben kann.<
>Nur noch Historiker und andere Spezialisten werden in Zukunft Schreiben und Lesen lernen müssen.<
>Jedes Wort, mit dem er [der Schreibende] eine Wahrheit gewinnt, ist aus Zweifeln und Widersprüchen hervorgegangen.<
>Symbolische Macht ist die Macht, Dinge mit Wörtern zu schaffen.<
>Beim Text muss sich einer quälen, der Absender oder der Empfänger. Besser ist, der Absender quält sich.<
>Ein gutes Wort kann Steine brechen.<
>Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn.<
>Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.<
>Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. // Dasselbe war im Anfang bei Gott.<
>Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.<
>Die größte Werbekampagne der Menschheitsgeschichte wurde von Jesus Christus lanciert. Sie lief unter dem universellen Slogan »Liebe Deinen Nächsten«. Und sie hatte ein bemerkenswertes Logo: das Kreuz.<
>Nur ein Volk, das liest, ist auch ein Volk, das denkt.<
>Wer immer das erste und das letzte Wort haben muss, ist mit Selbstgesprächen bestens bedient.<
>Ich bin absolut dafür, dass man Narren von gefährlichen Waffen fern hält. Beginnen wir mit Schreibmachinen.<
>Ich kenne nichts auf der Welt, dass eine solche Macht hat, wie das Wort. Manchmal schreibe ich eines auf und sehe es an, bis es beginnt zu leuchten.<
>Es liest // Kein Leser mehr heraus, als er hinein liest. // Dem andern ist dasselbe Buch ein anders.<
>Ein Foto, unabhängig von Kultur und Sprache, ist in seiner Bedeutung offen, das Wort ist festgelegt. Anders ausgedrückt: Das Bild ist konkret und das Wort bleibt abstrakt.<
>Denn wenn man nicht sagen kann, dass man nicht meint was man sagt, weil man dann nicht wissen kann, dass andere nicht wissen können, was gemeint ist, wenn man sagt, dass man nicht meint, was man sagt, kann man auch nicht sagen, dass man weiß, was man sagt...<
>Nulla dies sine linea<
>Wir blieben zu Hause, um zu schreiben, um unser ausgestrecktes Ich zu festigen.<
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